Eyjafjallajökull und Über-ich
Hallo meine Lieben daheim.
Es geht uns hier in Island recht gut. Die Situation mit dem Eyjafjallajökull [ˈɛɪjaˌfjatlaˌjœkʏtl̥] ist noch nicht vorbei und bisher gibt es auch keine Anzeichen, es würde irgendwann mal vorbei sein. Ich war anscheinend auch noch einer der letzten Reisenden, die sicher aus Europa nach Island fliegen konnten, bevor die große Eruption begann. Chaos in Europa, aber nun ja, selber schuld… oder vielleicht “warum hat da noch niemand daran gedacht?”.
Die Touristen kommen jetzt auch nicht mehr nach Island und im April war ein Rückgang der Touristenzahlen von 17% von, ich glaube, IceStat (www.statice.is) gemeldet worden. In meinem Hotel allein waren es 20% Stornierungen. Ich war mit ein paar Freunden unterwegs und haben die Eruption angeschaut. Sehr spannend, ich hoffe aber dennoch noch die Aschewolke von der Nähe aus zu sehen. Staubmaske im Gepäck nicht vergessen!
Wie auch immer, Eyjafjallajökull ist ja anscheinend auch ein sehr schweres Wort… für viele. Die Isländer machen sich gerade darüber lustig, wie der Name ausgesprochen wird. Vielleicht übt ihr etwas und schickt mir eure besten vorschläge?
Und jetzt kommt noch ein letztes Schmankerl:

